Untersuchung des Einflusses der Prozessparameter auf die elektrochemische Wasserstoffperoxidbildung

Auf der Suche nach neuen und effizienten Methoden zur Reinigung von Prozesswässern haben sich elektrochemische Prozesse zu einem aufstrebenden Forschungsschwerpunkt entwickelt. Vor allem elektrochemische Oxidationsverfahren, bei denen starke Oxidationsmittel in situ erzeugt werden, finden große Beachtung.

Ein innovatives Konzept zur Entfernung von Spurenstoffen ist die Kopplung einer Wasserstoffperoxid-bildenden Gasdiffusionselektrode (GDE) und einer bordotierten Diamantelektrode zur gleichzeitigen Erzeugung hochoxidativer Spezies an beiden Elektroden.

Hierbei erfolgt die Wasserstoffperoxid-Bildung (H2O2) durch die Reduktion von Sauerstoff an der GDE. Neben dem Katalysator bestimmen der Aufbau der GDE sowie die Prozessparameter maßgeblich den Einfluss auf die H2O2-Ausbeute.

Daher soll in der Arbeit der Einfluss der Elektrodenzusammensetzung und der Stromdichte auf die Ausbeute untersucht werden.

Informationen zur Arbeit

Art der Arbeit: Bachelorarbeit, Masterarbeit
Beginn der Arbeit: nach Absprache
Arbeitsweise: experimentell
Arbeitsort: ICVT, Clausthal-Zellerfeld
Ansprechpartner: Thorben Muddemann, M.Sc.