Untersuchung von Membranen für die alkalische Membranelektrolyse

Wasserstoff ist heutzutage bereits ein bedeutender Ausgangsstoff für die chemische Industrie und wird beispielsweise bei der Herstellung von Ammoniak, Methan oder Methanol in größeren Mengen benötigt. Im Rahmen der Energiewende und dem damit vergrößernden Anteil von erneuerbaren Energien wird vor allem die energetische Nutzung als chemischer Energiespeicher interessant. Bei Bedarf kann der Wasserstoff mit Brennstoffzellen rückverstromt werden und somit zu einer Stabilisierung des Stromnetzes beitragen.

Innerhalb dieser Abschlussarbeit soll ein Versuchsaufbau für die alkalische Membranelektrolyse entwickelt und aufgebaut werden. Anschließend erfolgt eine Untersuchung von verschiedensten Membranen auf ihre Eignung als Modellsystem für eine genauere Betrachtung des Gesamtprozesses und zur Identifikation der wichtigsten Einflussgrößen.

© H.A. Miller, K. Bouzek, J. Hnat, S. Loos, C.I. Bernäcker, T. Weißgärber, L. Röntzsch, J. Meier-Haack, Sustainable Energy Fuels 4 (2020) 2114–2133.

Informationen zur Arbeit

Art der Arbeit: Masterarbeit
Beginn der Arbeit: sofort, nach Absprache
Arbeitsweise: experimentell
Arbeitsort: ICVT, Clausthal-Zellerfeld oder EST, Goslar
Ansprechpartner: Jörn Brauns, M.Sc. oder Dr.-Ing. Maik Becker
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